Berichte 2024

 

03.02.  LEM U18 und U21 in Schmalkalden  
19.01.  DAN-Prüfung in Jena  
13.01.  Sparkassenpokal in Jena  

 

Erfolgreicher Einstand der Judokas des PSV Schmölln in das neue Sportjahr

Gleich zu Beginn des neuen Wettkampfjahres stellten sich die Judokas des PSV Schmölln bei den Thüringer Landesmeisterschaften der Altersklasse U18 und U21 in Schmalkalden. Zur Eröffnung wurde der Wettbewerb aller Thüringer Judovereine des Jahres 2023 ausgewertet. Hier reihte sich der PSV Schmölln von 51 Thüringer Vereinen auf einen ausgezeichneten Rang 5 ein.

Die sieben angereisten Knopfstädter Judokas waren stolz auf das Ergebnis und begannen gleich an diesem Tag, neue Punkte für das Jahr 2024 zu sammeln.

Den Auftakt machte in der Altersklasse U18 Alexa Pruß. Mit 3 Siegen sicherte sie sich nach 2023 erneut den Titel einer Landesmeisterin. Das gelang genauso Kathleen Schöne, die eine Gewichtsklasse tiefer kämpfte und Verena Erler (U21). Bei den jungen Frauen steuerte die neue DAN-Trägerin Svenja Besoke (U21) noch Bronze bei. Natürlich wollten auch die jungen Männer des PSV Schmölln ihre Stärke unter Beweis stellen. Mit einer wunderschönen Kontertechnik im Finale besiegte Carlos Hahn seinen Gegner bereits nach einer Minute und holte damit die vierte Goldmedaille des Tages in die Sprottestadt. Doch auch Leon Jungmann und Matthis Köhler hatten sich große Ziele gesteckt. Beide gewannen ihre Auftaktkämpfe souverän, in dem sie ihre Gegner zur Aufgabe mit einer Würge zwangen. Nach einer Niederlage bekam Leon trotzdem die Chance, im Halbfinale zu kämpfen. Hier unterlag er einem Sportschüler aus Jena und freute sich über die Bronzemedaille. Matthis Köhler musste im zweiten Kampf die Überlegenheit seines Gegners anerkennen. Im seinem dritten und letzten Kampf ging es um die Bronzemedaille. Diesen Kampf konnte er bereits nach wenigen Sekunden zu seinen Gunsten entscheiden und holte somit eine weitere Bronzemedaille für den PSV Schmölln. Mit vier Titeln und drei dritten Plätzen gelang den Judokas des PSV Schmölln ein erfolgreicher Auftakt in die Wettkampfsaison 2024. Alle sieben Sportlerinnen und Sportler sind somit gleichzeitig qualifiziert für die Mitteldeutschen Meisterschaften, die am Ende der Winterferien in Rudolstadt stattfinden werden. Hier hoffen wir, dass der ein oder andere dann mit dem Gewinn einer Medaille gleichzeitig das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften löst.

 

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Svenja Besoke nun mit Meistergrad

Gleich zu Beginn des noch jungen Jahres erhielt Svenja Besoke die Chance, ihre DAN-Prüfung nachzuholen. Gemeinsam mit fünf Judokas des Sportgymnasiums Jena demonstrierte sie den drei Prüfern aus Jena, Harpersdorf und Gotha die Inhalte der Prüfung zum 1. DAN. Hierbei wurde sie am Tag der Prüfung, aber auch bereits in der Vorbereitung, intensiv von ihren Vereinsfreunden Luise Engelmann, Kati Schöne und Jan Gabler unterstützt, die immer als Partner, aber auch als kritische Beobachter ihr zur Seite standen. Alle drei Sportler hatten ihre Prüfung zum 1. DAN erst im Dezember des letzten Jahres abgelegt. Nach einer sehr guten Darbietung der Stand- und Bodentechniken zeigte Svenja gemeinsam mit Antony Menger vom FSV Gotha die Nage-no-kata. Hier sind alle Würfe exakt nach den vorgegebenen Prinzipien zu werfen. Jeder Schritt und jede Bewegung ist vom Kodokan in Japan definiert und jegliche Abweichung oder Unsicherheiten führen zum Punktabzug. Auch diese Hürde meisterte sie mit einer sehr eindrucksvollen Leistung. Nach über vier Stunden gaben die Prüfer das Ergebnis bekannt. Die Leistungen von Svenja Besoke wurde vom Prüfungsreferenten Volkmar Schaller (7. DAN) als die beste Prüfung des Tages eingeschätzt. Mit Stolz kann sie nun den schwarzen Gürtel tragen. Herzlichen Glückwunsch.

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Erfolgreicher Jahresauftakt in Jena zum Internationalen Sparkassenpokal

Das Jahr 2024 ist noch keine zwei Wochen alt, da nutzten die Sprottestätter Judokas gleich den Einstieg ins neue Wettkampfjahr. Fast 640 Judokas aus ganz Deutschland, Tschechien und Österreich sind der Einladung des JC Jenas gefolgt. Vom PSV Schmölln nahmen an dem Wettkampfwochenende 12 Sportler teil.

Leonie Domke verlor ihren ersten Kampf. Im Nächsten konnte sie trotz guter Ansätze nicht gegen die Österreicherin ankommen. Ebenfalls ohne Platzierung blieb dieses Mal Julia Heilmann, die zu verhalten gegen die Leipzigerin und Bautznerin vorging. Da beide in einem großen Starterfeld waren, konnten sie mit zwei Niederlagen nicht weiter ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Valeria Eisenbarth schöpfte ihre Möglichkeiten als Wettkampf-Anfängerin voll aus und holte sich Bronze. Lisbeth Schmidt und Mia Großmann, als jüngste Schmöllner Judoka an diesem Tag, erkämpften sich mit einem Sieg und zwei verlorenen Partien Bronze.

Am Sonntag zeigten sieben Knopfstädter Kämpfer ihr Können. Lene Jungmann überzeugte mit drei Siegen und einer Niederlage und sicherte sich Silber. Ihre Trainingskameraden Ivy Hörügel, Isabella Richter und Daniil Romaniuk waren zu unsicher und ließen ihren Kontrahenten die Kämpfe zu dominieren. Bei den Älteren waren Alexa Pruß, Vuk Filipovic und Adrian Minov am Start. Während Alexa eine gewonnene und eine verlorene Partie und damit ebenfalls Silber verbuchen konnte, hatten Adrian und Vuk in ihrem großen Starterfeld nur wenig Möglichkeiten, ihre Techniken erfolgreich einsetzen zu können. Beide blieben ohne Podestplatz.

Für die Schmöllner Judoka war dieses große Turnier sehr anspruchsvoll und eine Standortbestimmung. Die Trainer waren daher mit den Leistungen der Sportler durchaus zufrieden.

Nicht im Judogi (Judoanzug), sondern im Kampfrichter-Anzug stand Kati Schöne zum ersten Mal als Kampfrichterin auf der Tatami. Trotz der Größe des Turniers, meisterte sie diese Aufgabe an den zwei Wettkampftagen mit durchweg positiven Rückmeldungen ihrer Kollegen/Innen.

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